Monday, January 08, 2007
Friday, December 29, 2006
5 Dinge...
Es ist gar nicht so einfach, fünf Dinge zu finden, die noch kaum einer von mir weiß, von denen es mir aber nichts ausmacht, wenn es Leute wissen. Denn da sind natürlich immer noch tausend Dinge, die ich nicht ins Netz streuen möchte. Die Inspiration zum Anfang gibt mir Mirko:
1. Wär ich ein Junge geworden, hätte ich Marco geheißen. Nach dem großen Weltumsegler Marco Polo. Das wär bestimmt nicht schlecht gewesen. Davon gibts aber keine Mädchenversion, so bin ich mit Anja auch ganz zufrieden.
2. Je öfter ich fliege, desto mehr Angst habe ich davor. Früher hat es noch Spass gemacht, jetzt krieg ich bei jedem Wackeln Angst. Bis März stehen trotzdem noch drei Flüge an. Über Land ist einfach zu langsam...
3. Ich war mal eine Nacht versehentlich verlobt. Er hatte mich gefragt und ich hab wohl nicht klar genug nein gesagt. Das musste ich am nächsten Tag dann doch klar stellen. Ehe spekuliert wird, es ist niemand, den ihr kennt.
4. Ein Buch von mir wird nicht unter meinem Name erscheinen. Wahrscheinlich trau ich mich nicht.
5. Demnächst findet ihr diesen Blog unter anja.jesusfreak.de (das weiß echt noch keiner)
Nun werf ich das Stöckchen in die Runde und gezielt zu Christian, Reno und Johannes. Mal abchecken, ob ihre Blogs noch leben...
Thursday, December 21, 2006
Xmas ohne Christmas
"Für alle Kinder nicht-christlichen Glaubens sei gesagt, dass die Kirche nur der Veranstaltungsort ist. Es wird nicht gebetet und es werden auch keine anderen christlichen Rituale durchgeführt." (Unterstreichungen original)
Mich hat das ein bisschen überrascht. War Weihnachten nicht mal was christliches? Muss man das jetzt aus der Schule verbannen? Die Anwesendheit beim Singen war Pflicht, auch für alle "nicht-christlichen" Kinder. Musste Weihnachten deswegen aus lauter politischer Korrektheit (denn mal will ja niemandem zu nahe treten) verweltlichen?
Wenigstens haben die Kinder gut gesungen. Und zwar großteils christliche Weihnachtslieder. Wie ironisch...
Thursday, December 07, 2006
Krach gemacht!
Eine schöne Geschichte von irgendwo aus Deutschland (Was ist denn Miltenberg?). Berichtet von Spiegel Online und gefunden bei Tom aus Wölmersen.
[…]Für diesen Samstag hatte die Jugendorganisation der rechtsextremen NPD eine Demonstration in Miltenberg angekündigt, es ging um Kapitalismus, um Globalisierung, die NPD nannte das “Aktionstag”. Es sah nach Ärger aus.
Ulrich Boom, 59 Jahre alt, ist seit sechs Jahren Pfarrer in Miltenberg, ein freundlicher Mann mit festem Händedruck. Er wusste, dass die Kundgebung von der Stadt Miltenberg nicht genehmigt worden war. Später hatte das Verwaltungsgericht Würzburg die Veranstaltung dann doch erlaubt.[…]
[…]Boom hört den Lärm, der vom Marktplatz her zum Pfarrhof dringt. Er fühlt sich gestört, als Pfarrer, als Demokrat. Es ist ihm unbegreiflich, dass sich “so eine Partei”, wie er sagt, ungestört versammeln darf.[…]
Der Lärm schwillt an, als der erste Redner das Megafon ansetzt. Boom steht unschlüssig auf dem Pfarrhof. Er blickt seinen Küster an, der blickt ihn an, und irgendwann, “spontan, ohne nachzudenken”, fasst Boom einen Entschluss. […]
[Ergebnis:]Boom bedient den ersten Schalter, eine Vierteldrehung nach rechts, hoch oben im Nordturm beginnt sanft die Muttergottesglocke zu schwingen, fast zwei Meter im Durchmesser. Boom wartet. Ein paar Sekunden steht er da, regungslos, dann vernimmt er den ersten Schlag, ein dunkles, grollendes Gis. Boom legt den zweiten Schalter um. Über ihm ertönt die Jakobusglocke, zweieinhalb Tonnen klingende Bronze, Boom ist beeindruckt von “der Gewalt, die sich in den Türmen entwickelt”.
Eine wilde Freude erfasst ihn. Er, Boom, seine Schalter, seine Glocken, sie lassen die Stimme Gottes sprechen, und Gott kann laut werden. Jesus hat, früher, die Händler aus dem Tempel in Jerusalem vertrieben - wer, zur Hölle, ist die NPD?
Schalter drei: die Johannes-Nepomuk-Glocke. Jetzt tönt auch der Südturm. Auf dem Marktplatz lässt der Redner von der NPD das Megafon sinken, seine Augen suchen den Einsatzleiter der Polizei.
Boom nimmt die Bonifatiusglocke dazu, Schlagton fis, dann die Piusglocke, die Menschen auf dem Marktplatz blicken erstaunt nach oben, zum Schluss die Kiliansglocke, die kleinste, hellste. Von den Türmen dröhnt ein “massives Geläut, das alles still macht”, sagt Boom. Kein Wort ist mehr möglich, die ersten Miltenberger applaudieren.
[…]Zwanzig Minuten lässt Boom es donnern, dann schaltet er die Glocken ab. Wenig später trotten die Rechtsextremen davon,[…]
[…]Es dauert ein paar Tage, dann erfährt Boom, dass die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg gegen ihn ermittelt wegen Störung einer genehmigten Versammlung. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut in der Demokratie, Booms Verstoß kann mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.[…]
[Nach einigen Protestmails und Spenden, weil er inzwischen zu einer Geldstrafe von 2000 Euro veurteilt worden war, ….]
Jetzt hat Pfarrer Boom Post von der Staatsanwaltschaft bekommen. Das Ermittlungsverfahren ist eingestellt. Im Justizministerium heißt es nun, Boom habe nicht stören, sondern auf friedliche Weise erinnern und mahnen wollen - und das ist, auch, eine Antwort der Demokratie auf die NPD.
Tuesday, November 28, 2006
15 Jahre Zwangsarbeit...
Thursday, August 31, 2006
Gebet
Ich möchte gern dem Gedanken meiner "Schwester" folgen und bei jedem "Zusammentreffen" (wenn man halt Gemeinschaft hat) mit anderen Christen erst einmal Jesus dazuholen. Das wird besonders interessant, wenn wir in der Uni oder woanders unter Menschen rumhängen. Aber müssen wir uns schämen für einen Vater, der die Welt geschaffen hat?

